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Ruhrpott Sprüche direkt aus dem Ruhrgebiet

Ruhrpott Sprüche & typische Begriffe – die Sprache des Ruhrgebiets

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Es gibt keine eigene Sprache für das Ruhrgebiet, sondern es wird hauptsächlich Hochdeutsch gesprochen. Es gibt jedoch eine besondere Sprachform, die als Ruhrpottdeutsch bezeichnet wird. Dies ist eine Variante des Hochdeutschen, die durch den Einfluss der verschiedenen Dialekte und Slangs in der Region beeinflusst wird. Einige typische Sprüche im Ruhrpottdeutsch sind:

  • “Is klar” (Es ist klar)
  • “Nee, dat geht nich” (Nein, das geht nicht)
  • “Wat ‘n Stress” (Was für ein Stress)
  • “Allet jut?” (Alles gut?)
  • “Dat kannste knicken” (Das kannst du vergessen)
  • Komm`ma Lecker bei mich bei (komme mal zu mir)
  • WAT MUTT DAT MUTT (was muss das muss)
  • Wat soll dat denn werdn, wennet fettich is? (was soll das denn werden, wenn es fertig ist)
  • Dat kost n Appel und n Ei (Das kostet so gut wie nichts)

Das Ruhrpottdeutsch zeichnet sich durch einige besondere Merkmale aus:

  1. Aussprache: Es gibt eine starke Betonung der Endsilben und eine Veränderung der Vokale, insbesondere das “a” wird oft als “o” ausgesprochen.
  2. Wortwahl: Es gibt viele Anglizismen und Fremdwörter, die in das Ruhrpottdeutsch eingebaut wurden.
  3. Grammatik: Es gibt einige grammatikalische Besonderheiten, wie z.B. die Verwendung des Partikels “je” statt “immer” und “niemals”.
  4. Regionale Vokabular: Es gibt einige regionale Wörter und Ausdrücke, die nur im Ruhrgebiet verwendet werden, wie z.B. “Kumpel” (Kollege), “Mucker” (Freund) oder “Kiez” (Stadtteil)
  5. Satzbau: Es gibt eine Tendenz zu kurzen und prägnanten Sätzen, oft mit der Verwendung von Verben am Anfang des Satzes.

Ruhrpottdeutsch: Sprüche aus der Sprache des Ruhrgebiets

Es ist jedoch wichtig darauf hinzuweisen, dass Ruhrpottdeutsch nicht von jedem in gleicher Weise gesprochen wird und es Unterschiede in der Verwendung der beschriebenen Merkmale gibt. Darüber hinaus gibt einige weitere Dinge, die es über Ruhrpottdeutsch zu wissen gibt:

  1. Ruhrpottdeutsch ist kein einheitlicher Dialekt, sondern eine Sammlung von verschiedenen Dialekten und Sprachformen, die im Ruhrgebiet gesprochen werden.
  2. Ruhrpottdeutsch hat auch Einflüsse aus anderen Sprachen, insbesondere aus dem Niederländischen und Polnischen, da viele Einwanderer in die Region gekommen sind.
  3. Ruhrpottdeutsch hat in der Vergangenheit oft eine negative Konnotation gehabt, da es oft als ungebildet oder unkultiviert angesehen wurde. In den letzten Jahren hat es jedoch eine Renaissance erlebt und wird als Ausdruck der regionalen Identität und Kultur gefeiert.
  4. Es gibt in den letzten Jahren auch eine Entwicklung das Ruhrpottdeutsch als Schriftsprache zu verwenden, was in der Vergangenheit nicht der Fall war, denn Ruhrpottdeutsch wurde hauptsächlich als Umgangssprache verwendet und nicht als Schriftform.
  5. Es gibt auch eine Bewegung, die sich für die Anerkennung des Ruhrpottdeutsch als eigenständige Sprache einsetzt. Obwohl es keine offizielle Anerkennung als eigenständige Sprache gibt, hat Ruhrpottdeutsch in den letzten Jahren immer mehr Anerkennung als eine eigene, regionale Varietät des Deutschen erhalten.

POTTBEAST als Visualisierung der Ruhrpott Transformation

Wir Pottbeaster kommen gebürtig aus dem Ruhrpott, genauer gesagt aus Bochum und Gelsenkirchen. Das hat uns von der Pottbeasties Jugend an bis heute geprägt, so auch einige Sprüche, die typisch für den Ruhrpott bzw. das Ruhrgebiet sind.

Für uns als Pottbeaster ist es: 

Heart of Steel, Soul of coal

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Ruhrpott-Sprüche & Wörter – unsere Liste auf Deutsch

Umgangssprachlich und für den Ruhrpott-Slang sind es beispielsweise folgende Sprüche und Ausdrücke:

  • Watn Heiopei 
  • Komm mal bei der Oma bei 
  • Watt ne Plörre 
  • Dat kostet nen Appel und nen Ei 
  • Da kommt wieder der Klüngelskerl  – 
  • Kabäusken   – Vorratskammer 
  • Tu mal den Mottek holen   – Hammer holen
  • Dubbel – zusammengeklapptes Butterbrot 
  • Porrepiepen 
  • Knippex – Zange, Seitenschneider 
  • Watt machen denn de Blagen? 
  • Tach 
  • Na wat macht die Olle? wat macht dein Ollen? 
  • Geh mir nicht auf die Pimpernellen 
  • Da kippste ausse Latschen 
  • Erzähl mir nicht so nen Kokolores 
  • Fiesematenten 
  • Gibste mir ma nen Heiermann 
  • Hömma gleich ist Schicht im Schacht 
  • Samma, hasse als Blach zu nah anne Mauer geschaukelt oder wat? 
  • Wat is dat denn für ne Hottentotten Musik 
  • Mein lieber Scholli 
  • Mumpitz 
  • Kraneberger 
  • Ratzefummel 
  • Gedöhns
  • auf Kohle geboren 
  • Wat Mutt dat Mutt
  • Auf Kohle geboren, in Stahl gebrannt 
  • Finger Wech 
  • Glück auf 
  • Komma inne Pötte

Falls du weitere Sprüche, Begriffe und Redewendungen aus deiner Ruhrpott Zeit kennst, kommentiere Sie gerne unter diesen Beitrag. Wir freuen uns auf dein Feedback und nehmen deine Antwort nach Prüfung in unseren Beitrag mit auf. Lasst uns zeigen wie besonders der Ruhrpott ist!

8 Kommentare zu „Ruhrpott Sprüche direkt aus dem Ruhrgebiet“

  1. Tu bloß dat Ömeken da wieder hinstellen!

    Hömma, gleich hat dein Arsch aber Kirmes!

    Komm rein, fängt am Regnen!

    Wenne so bis wie de getz bis, dann bisse nen richtig töften Kumpel!

    Tu ma die Butter bei de Fische!

    Kommse früh morgens ausse Pinte, wartet die alte schon mit nen Nudelholz inne Luke!
    Ehrlich getz?
    Ja sicher!

  2. Och nööö, hasse schon wieder die gute Kohle für Plörren ausgegben!

    Da kriss die Motten

    Wenne so bis wie de getz bis, dann bisse nen richtig töften Kumpel!

    Da kommse Nachst ausse Pinte, steht die alte mit nen Nudelholz inne Luke!
    Ehrlich getz?
    Ja sicher!

    Stell bloß dat Ömeken wieder dahin, Sportsfreund!

    Woanders ist auch scheiße ne

    Dat is so weil dat so is

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